NEUENMARKT. Die Hauptschule Neuenmarkt-Wirsberg will sich mit einem wirtschaftsfördernden Projekt neu positionieren.
Nachdem das Bayerische Kultusministerium jüngst Initiativen ergriffen hat, um der Stärkung der Hauptschule neue Konturen zu geben, „haben wir unseren Antrag auf Installation eines
bildungspolitischen Pilotprojektes erneut bekräftigt. Unter den Schulverbandsgemeinden bestand auch Einigkeit darin, die Trägerschaft für einen Modellversuch mit einer neuen Schulart
zu übernehmen.“
Anselstetter ließ keinen Zweifel daran, dass man zur Umsetzung dieser Ziele starke Verbündete brauche. „Der Weg, der vor uns liegt, kann nur mit Hilfe engagierter, politischer
Unterstützung gelingen. Sollte es uns gelingen, dieses wirtschaftsfördernde Pilotprojekt schon im kommenden Schuljahr auf den Stundenplan setzen zu können, wird die Berufsschule
Kulmbach dazu in engster Partnerschaft einen herausragenden Beitrag leisten können.“
Schulrat Jürgen Vonbrunn verwies auf die zahlreichen Gespräche in den zurückliegenden Wochen und Monaten, in denen man sich mit neuen Begriffen anfreunden musste. Vonbrunn machte
auch deutlich, dass es die Mittelschule ermöglicht, die Schulen in den Orten möglichst lange zu halten. Notwendig sei aber auch, dass wieder eine Verlässlichkeit in das Schulwesen
einkehrt. Man brauche aber auch das Signal aus der Wirtschaft, dass man dieses Schulsystem akzeptiere.
Angesichts des drohenden Fachkräftemangels müssten die Erfordernisse der Wirtschaft stärker in den Fokus der Schulentwicklung rücken, sagte Landrat Klaus Peter
Söllner.
Den vollständigen Bericht lesen Sie am Montag in der Printausgabe des Nordbayerischen Kuriers.
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