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04.12.2009, 17:17 Uhr

 

Kunst auf dem Markt

THURNAU. Man findet Kunst, wenn man über den Weihnachtstöpfermarkt im Schlosshof Thurnau schlendert. Kitsch sucht man vergebens. Keramiker und Töpfer bieten Gebrauchskeramik, Dekoteile oder Schmuck bis hin zu wertvollen Einzelstücken. Abwechslungsreich wird der Markt durch die verschiedene Farben, Formen und Designs der angebotenen Waren.

 

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Beim Weihnachtstöpfermarkt präsentieren 49 ausgewählte Keramikwerkstätten aus dem Töpferort Thurnau, der Region und dem benachbarten Ausland ihre Werke noch bis einschließlich morgen, Sonntag, im Schloss Thurnau. Der Weihnachtstöpfermarkt ist ebenso wie das Töpfermuseum gegenüber dem Schloss heute und morgen jeweils von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

„Dieser Weihnachtsmarkt ist ausschließlich für keramische Erzeugnisse ausgerichtet und zeigt handwerklichen Anspruch und künstlerisches Niveau“, so der Veranstalter Jörg Labuhn bei der Eröffnung des 20. Weihnachtstöpfermarktes. Bewusst werde auf Weihnachtsliederkonserven oder Kitschangebote verzichtet. Wie Labuhn sagte, habe der Töpfermarkt die Sanierung des Schlosses ausgehalten und überlebt – auch wenn die Anfänge schwierig waren. Man habe ohne Toilette und fließend Wasser auskommen müssen. Das Platzangebot für den Markt sei zudem erweitert worden, neben dem Brandplatz und dem Oberen Schlosshof stehe nun – nach der Sanierung – auch der Untere Schlosshof für die Veranstaltung zur Verfügung.

Die Marktgemeinde unterstütze den Weihnachtstöpfermarkt gerne, so der Thurnauer Bürgermeister Dietmar Hofmann. Es werde ein geniales Angebot in einem grandiosen Ensemble geboten. Hofmann bedankte sich zudem dafür, dass der Erlös aus der Tombola dem Töpfermuseum zur Verfügung gestellt wird.

„Der Weihnachtsmarkt nimmt eine hervorragende Stellung weit über die Landkreisgrenze hinaus ein“, betonte auch Landrat Klaus Peter Söllner, der zugleich Vorsitzender der Gräflich-Giechschen Spitalstiftung ist. Wie Söllner betonte, werde die Stiftung werde alles dafür tun, das Thurnauer Schloss weiter zu attraktivieren.“

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