13.11.2009, 17:00 Uhr
ZAPFENDORF/BAYREUTH. Sven Mattiß und Sebastian Wiehrl wollen am Samstagabend die Supertalent-Jury mit einer ganz speziellen Akrobatikshow überzeugen. „Sich gegen 37.000 Bewerber durchsetzen zu müssen, ist auf jeden Fall aufregend“, sagt Sven (37), der aus Zapfendorf in der Nähe von Bamberg kommt. Mit KURIER online sprach er über lange Casting-Tage und darüber, warum ihre Akrobatikshow so einzigartig ist, dass auch der Superstar-Jury niemals langweilig werden sollte.

Im oberfränkischen Zapfendorf hat der staatlich geprüfte Akrobat Sven Mattiß seine eigene Firma, mit der er Slogans, Mottos, Visionen oder einfach Themen für Firmen in
Körperkunst-Shows umsetzt. Am Samstagabend heißt das Thema „Das Supertalent“ (RTL, 20.15 Uhr). Wie wird er dieses Thema umsetzen?
„Sebastian und ich machen eine Show aus Luftakrobatik und Live Percussion. Ich werde über dem Trommler in der Luft sein“, sagt der 37-Jährige. Auch für die Jury eine
noch unbekannte Kombination.
Die Richter über das Supertalent, das sind auch in der dritten Staffel Model Sylvie van der Vaart, Ex-Germany’s next Topmodel-Juror Bruce Darnell und last but not least der gefürchtete Kritiker und Meister der bösen Sprüche: Dieter Bohlen. Doch vor Kritik fürchtet sich Sven nicht. „Wir sind top vorbereitet und auch dem Vorwurf, dass unsere Show beim nächsten Mal langweilig sein könnte, ist vorgebeugt“, sagt der hauptberufliche Akrobat. „Akrobatik ist sowieso sehr abwechslungsreich, und wir tauschen und verändern jedes Mal auch die Elemente unserer Show.“
Sänger besser zu vermarkten?
Das erste Mal live und in Farbe haben die Beiden die Jury tatsächlich beim Casting im Wiesbadener Stadttheater gesehen. „So ein Casting-Tag ist wirklich lang, ständig wird auf- und abgebaut - das zieht sich“, sagt Sven. „Wir hatten Glück, dass wir gleich am Anfang auf die Bühne konnten. Andererseits sind am Anfang alle noch nicht so locker.“
Insgesamt müssen die Kandidaten Casting, Halbfinale und Finale überstehen. Wie schätzt Sven ihre Chancen ein, bei der großen Finaleshow dabei zu sein - bei über 37.000 Bewerbern? „Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass wir uns zwar gegen die anderen Akrobaten gut durchsetzen könnten, aber Sänger oder Comedians sind halt doch leichter zu vermarkten.“ Ob die Jury derselben Meinung ist oder ob die Beiden der Nachfolge Michael Hirtes und den 100.000 Euro ein Stück näher rücken, sehen Sie am Samstag um 20.15 Uhr.
bk
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