28.10.2009, 17:05 Uhr
NEW YORK/LOS ANGELES. Der langjährige Hautarzt von Michael Jackson verlangt für die Behandlung des Popstars nachträglich fast 50.000 Dollar (34.000 Euro). Nach Angaben des Internetdienstes "tmz.com" hat der Dermatologe Arnold Klein bei den Nachlassverwaltern Anspruch auf 48 522,89 Dollar erhoben. In den Unterlagen listet er dem Bericht zufolge für die Monate März bis Juni insgesamt 179 Behandlungen auf - die letzte drei Tage vor dem Tod des Popstars am 25. Juni.
Aufgeführt werden unter anderem Botox-Injektionen um die Augen und in die Stirn, Sonnenschutz sowie eine Akne-Operation. Kleins Anwalt Bradley Boyer erklärte, jede Behandlung sei vernünftig und medizinisch notwendig gewesen. Die Rechnung sei ein normaler Bestandteil des Nachlassverfahrens.
Klein war ein enger Freund Jacksons. Nach dem Tod des Popstars hatte es Gerüchte gegeben, der Arzt könne sogar der Samenspender für die beiden älteren Kinder des Sängers gewesen sein.
dpa
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