25.10.2009, 16:40 Uhr
FRANKFURT/BAMBERG. Der sechste Band mit dem frechen Wesen kommt auf den Markt – Es geht um einen unangenehmen Verwandten aus Australien und sein Känguru.
Es hat einen Rüssel, blaue Wunschpunkte im Gesicht und es trägt einen Taucheranzug. Viele wissen sofort, um wen es hier geht: das Sams – kein Mädchen und kein Junge, einfach das Sams. Über 30 Jahre ist es her, dass Kinder zum ersten Mal von dem neugierigen und frechen Wesen lasen. Der Schriftsteller Paul Maar, der übrigens in Bamberg lebt, hat das Sams erfunden. Es tauchte an einem Samstag auf, und es stellte das Leben von Herrn Taschenbier ziemlich auf den Kopf.
Jetzt hat Paul Maar den sechsten und vielleicht letzten Band mit Sams-Abenteuern fertig. In „Onkel Alwin und das Sams“ bekommt Familie Taschenbier Besuch. Eines Tages steht Onkel Alwin aus Australien samt Känguru vor der Tür. Die Taschenbiers freuen sich – aber nur kurz. Denn der Onkel entpuppt sich als ziemlich dreister und widerwärtiger Zeitgenosse. Das Sams soll helfen, den ungebetenen Gast schnell wieder loszuwerden. Doch die Wunschpunkte des Sams sind noch im Gesicht von Sportlehrer Daume.
Und überhaupt hat das Sams eigene Probleme. Es reimt zwar immer noch wild drauflos. Es ist immer noch gefräßig und hat die verrücktesten Ideen. Aber es wird den Menschen immer ähnlicher. Sogar sein Rüssel ist schon fast so klein wie eine Menschennase. Das ruft die Versammlung der Samse auf den Plan: Das Sams von Herrn Taschenbier muss sich vor dem Übersams erklären.