18.09.2009, 13:41 Uhr
BAYREUTH. Ein Waffenliebhaber hat in mehr als 20 Erdlöchern in Deutschland und Österreich selbst gebastelte Bomben, Handgranaten, Sprengstoff und Waffen gehortet.
Die bayerische Polizei fand die Verstecke des gebürtigen Berliners allerdings erst nach aufwendigen Entschlüsselungsarbeiten. Grund: Der 53-Jährige hatte sich ein kompliziertes Zahlensystem ausgedacht, das er auf Landkarten eintrug, um die Waffenlager zu finden.
"Besonders die verschlüsselten Handskizzen stellten die Ermittler vor eine schwierige Aufgabe", teilte die Polizei Bayreuth am Freitag mit. Im Mai 2008 war die Polizei dem 53-Jährigen durch einen Zufall auf die Spur gekommen.
dpa
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