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02.09.2009, 18:28 Uhr

 

Eine letzte Chance am seidenen Faden

Von Eric Waha

BAYREUTH. Großes Glück hatte am Mittwoch ein 23-jähriger Bayreuther als Angeklagter vor dem Schöffengericht: trotz diverser Vorstrafen und einer offenen Bewährungsstrafe kam er mit zwei Jahren Haft auf Bewährung für zwei Hasch-Deals davon. Richter Jan Köhler gab dem jungen Mann allerdings sehr eindringlich mit auf den Weg, dass er beim kleinsten Verstoß gegen die strengen Auflagen sofort ins Gefängnis wandere.

 

Staatsanwältin Gabriele Zwißler hatte dem 23-Jährigen, der aus schwierigen familiären Verhältnissen stammt, zur Last gelegt, zwei Haschdeals über 150 und 300 Gramm eingefädelt und einmal über den Verkauf von 100 Gramm Hasch mit dem Dealer verhandelt zu haben. Beim 300-Gramm-Deal schnappte die Falle zu und der Kurier, der von Schnabelwaid mit dem Zug nach Aschaffenburg gefahren war, wurde in Würzburg von der Polizei geschnappt.

Den kompletten Bericht lesen Sie am Donnerstag in Ihrem Nordbayerischen Kurier.



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UMFRAGE

Nach der Loveparade in Duisburg werden Diskussionen um die Sicherheit auf derartigen Großveranstaltungen laut. Daher wollen wir von Ihnen wissen: Trauen Sie sich noch auf Massenevents oder bleiben Sie lieber zu Hause?

Ein mulmiges Gefühl werde ich sicherlich haben, aber das hält mich nicht vom Feiern ab. Es wird beim nächsten Mal schon nichts passieren.
Ich gehe davon aus, dass die Sicherheit bei zukünftigen Events stärker geprüft wird. Daher habe ich keine Bedenken, Großveranstaltungen zu besuchen.
Ich bleibe lieber zu Hause. Die Ereignisse haben mal wieder klar gemacht, dass die Sicherheit der Besucher nicht an erster Stelle steht.
Schon vor dieser Tragödie habe ich keine Großveranstaltungen besucht. Ein gewisses Risiko lässt sich nie ausschließen.
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