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28.08.2009, 12:20 Uhr

 

Kulturbeauftragte beeindruckt Festival-Flair

Von Ute Eschenbacher

BAYREUTH. Ein Forum für Kunst und internationale Begegnung ist das Festival junger Künstler Bayreuth. Davon beeindruckt zeigte sich am Freitag Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, stellvertretende Kulturbeauftragte der Bundesregierung.

 

Zeigte sich beeindruckt: Ingeborg Bergreen-Merkel. Foto. Harbach
Bei ihrem Besuch des Festivals junger Künstler im Zentrum würdigte sie die Sonderstellung Bayreuths und die künstlerische Leistung der Festivalteilnehmer. Die kulturelle Bildung, welche hier geleistet werde, sei von unschätzbarem Wert. „Es war für mich sehr ausschlussreich, hier eine so große Gastfreundschaft zu erfahren und die Fröhlichkeit und Intensität der Begegnungen zwischen den jungen Leuten erleben zu dürfen“, sagte die Leiterin der Abteilung Kultur und Medien in Berlin. Die Ministerialdirektorin kennt sich mit den Bayreuther Verhältnissen im Übrigen gut aus, ist sie doch Vertreterin des Bundes im Stiftungsrat der Bayreuther Festspiele.

Bergreen-Merkel lobte die Internationalität des Jugendfestivals und die weit reichenden Kontakte, die daraus entstehen. Die promovierte Juristin war seit 1994 im bayerischen Kultusministerium als Abteilungsleiterin tätig, bevor sie vor rund eineinhalb Jahren zur Stellvertreterin von Kulturstaatsminister Bernd Neumann berufen wurde.

Intendantin Sissy Thammer freute sich über den einflussreichen Gast aus der Hauptstadt, der beim Pressefrühstück spontan mit einer musikalischen Darbietung zweier palästinensischer Musiker begrüßt wurde. „Ich hoffe, dass wir in Ihnen eine kritische Freundin gewonnen haben“, sagte Thammer. „Dass Sie das Festival wahrnehmen, hebt seine Bedeutung.“ Sie verstehe sich als „eine Botschafterin des guten Willens“, so Berggreen-Merkel. Denn sie könne zwar kein Füllhorn über dem Festival ausschütten, dennoch seine Idee in positiver Weise weitertragen.

Vorsitzender Andreas Loesch hofft künftig auf eine engere Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der bayerischen Staatsregierung, die das Festival als Baustein ihrer Außenpolitik verstärkt nutzen könnten. Zudem suche das Festival weltweit Paten als Berater und Förderer.

Wie der Präsident des internationalen Beirates Gerhard Horn anregte, sollten die jährlich über 300 nach Bayreuth kommenden Stipendiaten noch intensiver als Standort-Vorteil für die Stadt wahrgenommen werden. Schließlich tragen sie das Bild Bayreuths in die ganze Welt.






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