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20.08.2009, 13:15 Uhr

 

Bayerischer Vizetitel

Von Siegfried Zerrenner

LEICHTATHLETIK. Die intensive Vorbereitung von einem Jahr mit 5766 Trainingskilometern hat sich gelohnt: Der für das Bayreuther Team Icehouse startende Goldkronacher Uwe Israel beendete den 100 km-Straßenlauf in Leipzig in der Zeit von 8:23:30 Stunden als bayerischer Vizemeister. Auch in der Gesamtwertung seiner Altersklasse wurde der 50-Jährige Zweiter.

 

Aus organisatorischen Gründen ist seit einigen Jahren die bayerische Meisterschaft in die vom LC Auensee Leipzig ausgerichtete Veranstaltung integriert. Im nördlichen Auenwald waren auf einer flachen, schnellen und gefestigten 10 km-Strecke insgesamt zehn Runden zu absolvieren.

Nach mehreren Marathonläufen in Berlin, Hamburg und beim Fichtelgebirgsmarathon mit Beginn am Weißenstädter See sowie Starts beim Maisels Fun-Run (jeweils Sieger der AK 45 über 10 km und der Halbmarathon-Distanz) wagte sich der Angestellte eines Immobilien-Büros erstmals auf die 100 km-Strecke und war mit seiner Leistung zufrieden. „Es war vermutlich nur eine einmalige Sache über diese lange Distanz“, meint der Goldkronacher, der vor rund zwölf Jahren nach längerer Pause bei den Fichtelblitzen wieder mit dem Laufen auf Leistungsebene begann. Als Jugendlicher hatte er nach eigener Aussage bei seinem damaligen Dresdner Verein Kontakt zur Leichtathletik gefunden, ohne sich dabei allerdings an überregionalen Wettkämpfen zu beteiligen.

Besondere Herausforderung

Dies änderte sich dann Jahrzehnte später. „Unsere zwei Kinder waren aus dem Haus und meine Frau hatte viel Verständnis für meine Laufleidenschaft“, bemerkte Israel, dessen Bestzeit beim Marathon über 42,195 km bei 2:52 Std. liegt. „Ich musste aber feststellen, dass ich mich beim Marathon in den letzten Jahren nicht mehr steigern konnte. Deshalb suchte ich die Herausforderung“, erklärt Israel sein Umsatteln auf die mehr als doppelt so lange Distanz.

Fünfmal die Woche habe er für den 100 km-Lauf trainiert, wobei sonntags meist ein Lauf über 80 km auf dem Programm stand. „Zur Regeneration war der Montag dann trainingsfrei. „Ich bin kein Wettkampftyp, deshalb habe ich mich heuer nur beim Rennsteig-Lauf beteiligt“, erläutert der Goldkronacher.“ Mit Erfolg: Am 16. Mai wurde er beim Supermarathon über 72,2 km Dritter seiner Altersklasse und 27. der Gesamtwertung unter über 2000 Läufern.



Den kompletten Artikel lesen Sie im Nordbayerischen Kurier.



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