BAYREUTH. Bratwürste, Bier und viel Unterhaltung: All das gab es am Donnerstag auf dem diesjährigen Bayreuther Abend des 59. Festivals junger Künstler.
Warmer Abend, schöne Klänge: Das Festival junger Künstler zeigte am Donnerstagabend in der 59. Auflage des Bayreuther Abends wie vielfältig sein Programm ist und wie talentiert seine Musiker. Foto:Harbach
Die abendliche Sommerbrise, das Essen und natürlich die gute Musik füllen das Fest. Besonders Familien scheinen die Veranstaltung zu mögen. Vor den Wurstbuden stehen die Besucher
schon vor dem offiziellen Beginn Schlange. Der lautstarke Einmarsch der Gruppe Afro Samba aus Bayreuth eröffnet das Fest mit exotischen Klängen, Fahnenmädchen begleiten die Gruppe im
Gleichschritt – die Inszenierung ist groß, die Zuschauer sind fasziniert. Für Überraschungen sorgt sie immer: Sissy Thammer, die Intendantin des Festivals junger
Künstler.
Wie wichtig multikulturelle Veranstaltungen wie das Festival sind, betonen Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und die Festivalintendantin bei ihren Eröffnungsreden. „300 Jugendliche
aus aller Welt kommen in diesem Monat im Zentrum zusammen. Bayreuth ist auf das Festival stolz“, bedankt sich Hohl.
Derweil arbeitet im Hintergrund bereits das Team des Künstlerischen Betriebsbüros. Sie bereiten die Bühne für die Blechbläser von Enrique Crespo vor. Stimmungsvolle
Orchesterklänge untermalen an diesem Abend immer wieder die munteren Tischgespräche der zahlreichen Gäste. Die abwechselungsreichen Darbietungen verlocken aber vor allem auch zum
Schweigen und Zuhören. So ist das Publikum von manchen Vorstellung wie hypnotisiert.
Auf der mit warmen Farben beleuchteten und mit Fahnen geschmückten Bühne, erklingt nicht nur Musik. Auch orientalische Tänze der Gruppe Kolibri sind zu bewundern. „Der
Bayreuther Abend ist wirklich vielfältig“, sagt Amelie Hafner. Den Höhepunkt der Veranstaltung bietet Lyra Tatui. Viele Zuschauer können dem brasilianischen Rhythmus nicht
widerstehen und schauen sich das Spektakel im Stehen an. „Ich mag es sehr in Bayreuth aufzutreten. Hier können wir auf den Straßen spielen. Wie in Brasilien“, erzählt
Adalto Soares, Dirigent der Marching Band. Und der kurzzeitige Regen konnte bei so guter Musik niemanden verjagen.
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv. Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich bei der Community registrieren und einloggen.