20.07.2009, 11:59 Uhr
BAYREUTH. Zu Beratungen über ein mit der Gewerkschaft ver.di ausgehandeltes Tarifpaket ist am späten Montagvormittag in Bayreuth der Stiftungsrat der Richard-Wagner-Festspiele zusammengekommen.
Die Mitglieder des Gremiums müssten darüber entscheiden, ob sie mit den vereinbarten Lohn- und Gehaltserhöhungen für die rund 140 nicht künstlerischen Beschäftigten der Festspiele einverstanden sind, teilte die Festspielleitung mit. Mit Ergebnissen wird erst im Laufe des Nachmittags gerechnet. ver.di hatte für den Fall, dass es kurzfristig zu keiner Tarifeinigung kommt, zum Festspielauftakt am 25. Juli mit einem Streik gedroht.
Nach Informationen aus Festspielkreisen war bis kurz vor Sitzungsbeginn lediglich die Haltung des Bundes im Stiftungsrat zu dem ausgehandelten Tarifpaket unklar. "Vom Bund hängt es ab, ob die Türen aufgehen oder nicht", hatte ein Insider am Vorabend betont.
Weitgehend festgelegt hätten sich neben dem Freistaat Bayern und der Stadt Bayreuth auch die Gesellschaft der Freunde der Bayreuther Festspiele. Alle drei hätten großes Interesse am ungestörten Auftakt der Festspiele am kommenden Wochenende. Sie seien deshalb bereit, der Tarifeinigung zuzustimmen.
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