03.06.2009, 16:20 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Vorausgesetzt, die geschichtlichen Quellen stimmen, waren die Grabungen, die der Archäologe Hartmut Endres mit seinem Team am Bayreuther Marktplatz am heutigen Donnerstag vorerst abschließt, mehr als erfolgreich: statt wie erhofft die Reste eines Bayreuther Rathauses könnten die Reste zweier Rathäuser in dem recht eng begrenzten Bereich am Markt entdeckt worden sein.
Endres hat im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Außenstelle Seehof, und der Gewog zwei Stellen auf Höhe der Mohrenapotheke geöffnet, die vor allem durch „die für Archäologen immer wichtige konkrete Schichtabfolge“ bestochen hätten, wie Endres sagt. „Vom Stadtbrand 1605 bis in die Jetztzeit waren bei der ersten Fläche alle Schichten abgedeckt“, sagt Endres.
Das dort gefundene Pflaster (der KURIER berichtete) konnte konkreter datiert werden und wurde wohl im 17. Jahrhundert gelegt, „nicht im 16., wie wir erst gehofft hatten. Wir fanden auch
Reste so genannter Markt- und Fleischerbuden“, auf die die Leiterin des Historischen Museums, Dr. Silvia Habermann einen Hinweis gegeben hatte.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe Ihres Nordbayerischen KURIERS
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