26.05.2009, 14:41 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Die Sanierung des Bayreuther Marktplatzes ist nicht gerade eine Zuckerschlecken für die Planer und die ausführenden Firmen: unvollständige Unterlagen über das Leitungsgewirr der vergangenen Jahrhunderte und Überraschungen am laufenden Band machen die Planungen schwierig.
Die Planer um den zuständigen Bauleiter des städtischen Sanierungstreuhänders TES, Roland Meixensberger, haben in den vergangenen Wochen schon das eine oder andere graue Haar
zusätzlich bekommen. Denn sie sind im Spannungsfeld zwischen dem technisch und baulich Wünschenswerten und dem nach Möglichkeit menschlich Machbaren.
Der Zeitplan ist so straff wie möglich gesteckt, um die Beeinträchtigungen für die Einzelhändler und die Gastronomen am Markt möglichst erträglich zu halten. Wenn da
nicht die täglich neuen Überraschungen wären: „Wir stoßen ständig auf neuen Probleme“, sagt Roland Meixensberger im Gespräch mit dem KURIER. Seien es
verwinkelt verlegte Leitungen oder zwischen Schaltkästen in der Höhe ansteigend verlegte Trassen. Auch der Hertie-Tunnel hätte eigentlich anders aussehen sollen, als ihn die
Bauarbeiter schließlich vorfanden.
Insgesamt liegt der zeitliche Verzug bislang bei rund vier Wochen – was aber noch kein Problem ist, wie Meixensberger sagt. Man gehe davon aus, dass man den Zeitplan bis Ende 2010 einhalten
werde.
Was die Marktsanierung für das Bürgerfest bedeutet, lesen Sie ebenfalls am Mittwoch in Ihrem Nordbayerischen Kurier.
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