23.04.2009, 11:35 Uhr
Von Christian Martens
BAYREUTH. „Wissenschaft ist Veränderung und Dynamik“: Mit diesem Leitspruch hat der seit 1. April amtierende Präsident der Uni Bayreuth, Professor Rüdiger Bormann (stehend), am Mittwochabend die Studenten, Mitarbeiter und Professoren zum Start des Sommersemesters begrüßt.
In einer rund einstündigen Grundsatzrede stellte Bormann die künftigen Herausforderungen für die Wissenschaft und die Ziele und Maßnahmen der Uni Bayreuth vor.
Sein Appell war, den Vorteil einer kleinen Hochschule zu nutzen und „einen intensiven, fast intimen Austausch zu pflegen“.
Als Aufgabe der Zukunft beschrieb der Unipräsident die zunehmende Differenzierung des Hochschulsystems und die steigenden Studierendenzahlen. Bis zum Jahr 2011 rechnet die Uni Bayreuth mit
etwa 30 Prozent mehr Studierenden. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass die Qualität darunter nicht leidet“, so Bormann. Kriterien seien die Studiendauer, die
Abbrecherquote und der generell zu steigernde Ausländeranteil.
Vorsitzender Patrick Lindthaler begrüßte die Studienanfänger und den neuen Präsidenten im Namen des Studentischen Konvents und rief die Studenten zur Mitarbeit auf.
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