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14.03.2009, 11:29 Uhr

 

Marktumbau: Jetzt geht’s los

Von Frank Schmälzle

BAYREUTH. Mit einem Baustellenfest hat die Stadt Bayreuth am Samstag den Umbau ihres Marktplatzes begonnen. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl nannte das Vorhaben, das im Sommer 2010 abgeschlossen sein soll, „eine Generationenchance. Wir machen Bayreuth für die Zukunft fit.“

 

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl nannte den Umbau des Marktplatzes „eine Generationenchance. Wir machen Bayreuth für die Zukunft fit.“ Foto: Lammel
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So soll es werden...
... und so sah die Innenstadt einmal aus.
Erst wurden Autos verbannt...
... dann auch die Busse...
... samt Businsel
Konzept: Architektenbüro Hirner & Riehl
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Hohl rief die Bayreuther auf, neugierig zu bleiben, den Baufortschritt aufmerksam und mit einer Portion Vorfreude auf das Ergebnis zu verfolgen. Er jedenfalls freue sich auf den Umbau – zwölf Jahre nach dem Grundsatzbeschluss sei es höchste Zeit, mit dem Projekt zu beginnen.

Der Oberbürgermeister lobte am Rande des Baustellenfestes das durchaus umstrittene Konzept des Münchner Architekten Martin Hirner ausdrücklich. „Wir dürfen nicht fragen, wie man die Innenstadt gestern gestaltet hätte. Wir müssen vielmehr nach vorne schauen und nach vorne bauen“, sagte Hohl. Die jetzige und nachfolgende Generationen sollten sich in der neu entstehenden Bayreuther Innenstadt wohlfühlen können. „Wir setzen ein Generationenprojekt um . So grundlegend wird die Innenstadt in den den 20, 30 Jahren nicht mehr neu gestaltet.“

Hohl bereitete die Bayreuther allerdings auch auf Einschränkungen während der nächsten Monate vor. „Wir haben eine lange Bauphase vor uns“, so der Oberbürgermeister. „Und deshalb brauchen wir so viel Dialog wie möglich.“ Gemeinsam versuche man, die Konsequenzen gerade für den Einzelhandel abzumildern. Das Baustellenmanagement der Stadt halte engen Kontakt zur AG City. „Aber ganz ohne Einbußen wird es sicher nicht gehen.“

Sensibilisiert sind die Bayreuther Einzelhändler derzeit nicht nur wegen der jetzt beginnenden Bauarbeiten vor ihrer Tür. Am vergangenen Freitag haben sich Vertreter der Gastronomie, des Einzelhandels und des Handwerks bei einem Treffen der AG City gegen den vorliegenden Entwurf einer Gestaltungssatzung für die Innenstadt ausgesprochen. Ihr Ziel ist es nun, das wurde bei dem Baustellenfest deutlich, zumindest einen dreimonatigen Aufschub zu erwirken, um eine Meinungsbildung möglich zu machen. Die Gestaltungsrichtlinie zu präsentieren und nur wenige Tage später kommunalpolitisch verabschieden zu wollen – dagegen wenden sich Händler, Gastronomen und Handwerker entschieden.

Die gesamte Innenstadtumgestaltung sei ein Beteiligungsprozess, entgegnete Oberbürgermeister Hohl am Samstag. Auch die Gestaltungsrichtlinie müsse unter dieser Prämisse diskutiert werden. An seiner grundsätzlichen Haltung ließ Hohl aber keinen Zweifel: „Die Gestaltungsrichtlinie ist kein Folterinstrument. Wir brauchen sie, sonst ist die Innenstadt nicht aufgeräumt.“


 

 




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Nach der Loveparade in Duisburg werden Diskussionen um die Sicherheit auf derartigen Großveranstaltungen laut. Daher wollen wir von Ihnen wissen: Trauen Sie sich noch auf Massenevents oder bleiben Sie lieber zu Hause?

Ein mulmiges Gefühl werde ich sicherlich haben, aber das hält mich nicht vom Feiern ab. Es wird beim nächsten Mal schon nichts passieren.
Ich gehe davon aus, dass die Sicherheit bei zukünftigen Events stärker geprüft wird. Daher habe ich keine Bedenken, Großveranstaltungen zu besuchen.
Ich bleibe lieber zu Hause. Die Ereignisse haben mal wieder klar gemacht, dass die Sicherheit der Besucher nicht an erster Stelle steht.
Schon vor dieser Tragödie habe ich keine Großveranstaltungen besucht. Ein gewisses Risiko lässt sich nie ausschließen.
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