09.03.2009, 11:53 Uhr
Josef Tost, Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, steht einer technischen Anpassung der Kassen in der Mensa und der Automaten auf dem Campus der Uni Bayreuth offen gegenüber.
Allerdings stellt er auf KURIER-Nachfrage eindeutig fest, dass sich das Studentenwerk nicht an den Kosten einer Umstellung beteiligen wird. Wenn die Uni die Kosten nicht trage, „bleibt es bei den zwei Karten. Ich kann damit leben. Wir haben ein System, das funktioniert“, sagte Tost. Erst vor eineinhalb Jahren sei das alte Studentenwerk-System auf den modernsten Stand gebracht worden. Die Abschreibung für die etwa 100 000 Euro teure Investition dauere zehn Jahre.
Tost bezeichnete es als unglücklich, dass kurz vor der Einführung der zuerst geplanten CampusCard der Sicherheitscode des Chips geknackt wurde. Das ursprüngliche System wäre mit der Mensakartentechnik kompatibel gewesen. Sicherheitsbedenken hat Tost bei der Mensakarte dennoch nicht. Manipulationen an anderen Hochschulen, die das System installiert haben, das die Uni Bayreuth aus Sicherheitsgründen abgelehnt hat, habe es bisher nicht gegeben.
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