02.03.2009, 20:50 Uhr
BAYREUTH. Das Bayreuther Bauunternehmen Zapf wird bis Ende des Jahres 2010 bis zu 180 Stellen abbauen. Das gab das Management des Unternehmens am Montag bekannt.

Nach hohen Verlusten des Bereichs Wohnen in den beiden vergangenen Jahren wird Zapf das Bauträgergeschäft auslaufen lassen. Eigentümer und Kreditgeber des Unternehmens hatten zuvor gefordert, den Geschäftsbereich innerhalb von zwei Jahren zu sanieren.
Angesichts der extrem schwierigen Marktverhältnisse bestehe allerdings keine Aussicht darauf, eine solch grundlegende Trendwende zu erreichen, hieß es. Etwa 90 Stellen im Bereich Wohnen
würden entfallen, die übrigen werden in anderen Unternehmensteilen eingespart.
Zapf schließt auch seine Niederlassungen in den Großräumen München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin.
„Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft in unserem Kern-Einzugsgebiet Bayern“, sagte Geschäftsführer Heinrich Büsing dem KURIER. Wachsen will das Unternehmen
künftig bei den konstruktiven Fertigteilen für Funktionsbauten und bei der Produktion von Häusern, die andere Unternehmen vermarkten. Wachsenden Ertrag erwartet man im
Geschäftsbereich Garagen. Zapf ist auf dem deutschen Garagenmarkt die Nummer eins.
fs
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