Zum vierten Mal sucht Heidi Klum „Germany’s Next Topmodel“. Dieses Jahr sogar mit sogenannten offenen Castings. Rebecca (20) aus Pegnitz ist in Düsseldorf (Donnerstag, 12. Februar, auf Prosieben) dabei. x-bay-Macher Jakob Struller hat mit ihr gesprochen.
Dieses Foto von Rebecca ist bei ihrem allerersten Shooting entstanden. Foto: nk
x-bay: Du hast ja schon Modelerfahrungen gesammelt. Welche denn?
Rebecca: So viele jetzt auch wieder nicht. Ich habe für eine Münchner Agentur gearbeitet, aber eigentlich nur in Showrooms. (Dort werden Kollektionen für Fotografen
und Journalisten präsentiert.) Das war nicht so mein Ding und ich war mit der Agentur auch nicht besonders zufrieden, deswegen war ich dort auch nur zwei Monate.
x-bay: Was würdest du dann lieber machen?
Rebecca: Fotos. Das macht mir einfach am meisten Spaß und ich glaube auch, dass ich da am besten bin. Das Laufen gefällt mir schon auch ganz gut, aber das habe ich bisher
nur einmal gemacht.
x-bay: Wie bist du denn überhaupt zum Modeln gekommen?
Rebecca: Eine Bekannte meiner Mutter kannte eine Fotografen und der hat mit mir ein Test-Shooting gemacht. Er hat mir auch einige Kontakte zu Agenturen vermittelt.
x-bay: Was muss denn ein gutes Model eigentlich mitbringen?
Rebecca: Ich denke ein Model braucht ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein. Eine gute Figur muss schon auch dabei sein, Konfektionsgröße 36 sollte man schon haben.
Und natürlich eine gewisse Persönlichkeit ausstrahlen.
x-bay: Hast du das alles?
Rebecca: Ich weiß jetzt nicht, in wie weit ich diese Kriterien alle erfülle, aber Selbstbewusstsein und Größe 36 habe ich auf jeden Fall (lacht).
x-bay: Ist das auch das, was für „Germany’s Next Topmodel“ nötig ist, oder kommt das noch etwas dazu?
Rebecca: Ja, ich denke, da kommt dazu, dass man sich gut vor der Kamera präsentieren können muss. Im Fernsehen ist das einfach noch etwas ganz anderes. Man muss einen
gewissen Typ präsentieren, als Normalo hat man’s schwer.
x-bay: Welcher Typ bist du?
Rebecca: Ich glaube nicht, dass ich so einen Typ repräsentiere. Ich habe nicht so diesen Kamera-Charme. Da bin ich vielleicht auch zu scheu.
x-bay: Du studierst Medizin und modelst. Was sagen deine Kommilitonen dazu?
Rebecca: Allen habe ich es natürlich nicht erzählt. Meine besten Freundinnen wissen davon, die haben mich überhaupt erst für „Germany’s Next
Topmodel“ begeistert. Wenn sie mich nicht darauf aufmerksam gemacht hätten, wäre ich gar nicht zu diesem Casting. Die finden das also ganz cool.
x-bay: Was ist es für ein Gefühl, dass du unter Umständen an der Uni oder in deiner Heimatstadt bald ziemlich bekannt wirst?
Rebecca: Mir geht es nicht um dem Bekanntheitsgrad, ständig angesprochen werden wäre nichts für mich. Mir geht es eher ums Modeln, das macht mir Spaß.
x-bay: Was genau fasziniert dich beim Modeln?
Rebecca: Fotografiert werden macht mir Spaß, das Posen, in eine Rolle zu schlüpfen. Außerdem wäre es natürlich nicht schlecht, das Studium damit zu
finanzieren.
x-bay: Du warst ja auch schon als Praktikantin beim KURIER. Ist Journalismus auch eine Alternative neben Medizin und Modeln für dich?
Rebecca: War es früher. Als ich dieses Praktikum gemacht habe, wollte ich Journalistin werden. Aber ich habe dann gemerkt, dass mir das naturwissenschaftliche eher liegt und m
ich für Medizin entschieden.
x-bay: Würdest du, wenn eine Karriere als Top-Model winken sollte, das Studium unterbrechen?
Rebecca: Ich bin da relativ desillusioniert. Ich rechne jetzt nicht mit einer großen Model-Karriere. Das ist ein Mädchen Traum, aber da muss auch viel Glück dabei
sein. In erster Linie will ich schon Ärztin werden. Aber wenn es so kommen sollte, würde ich mit dem Studium pausieren.
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