03.02.2009, 14:51 Uhr
Von Ulrike Sommerer
KULMBACH. Für Oskar Schmidt aus Thurnau beginnt eine neue Zeit – und doch wieder nicht. Der Geschäftsführer im Arbeiterwohlfahrt-Kreisverband Kulmbach übergibt an seine Nachfolger – bleibt aber Kreisvorsitzender. Mit Ulrike Sommerer sprach er über soziale Aufgaben und große Projekte.
Frage: Die Arbeiterwohlfahrt schwimmt auf einer Erfolgswelle – was hat den Verband so groß gemacht?
Schmidt: Die Vorsitzenden des Kreisverbandes waren immer die tragenden Säulen dessen, was in den Jahren aufgebaut wurde. Sie haben sich immer informieren lassen, waren immer auf dem neusten STand, haben ihre Vorstellungen eingebracht, in der Durchführung dem Geschäftsführer aber den Rücken freigehalten. Es hat keine Nebenkriegsschauplätze gegeben. Das hat sich positiv ausgewirkt. Wenn das Seniorenwohnprojekt in Neuenmarkt in Betrieb geht, haben wir über 600 Mitarbeiter.
Frage: Damit ist die AWO an der Spitze der Arbeitgeber im Landkreis Kulmbach.
Schmidt: Schon mit Abstand zum Klinikum. Wir bezeichnen uns als Dienstleistungsunternehmen. Es ist heute nicht mehr so wie früher, dass man, wenn man zur AWO ging, dachte, da sitzt einer hinter einem Küchentisch auf einer Obstkiste. Die Zeiten sind vorbei.
Frage: Das heißt?
Schmidt: Wir sind gewachsen und sind auf dem neusten Stand der Technik. Wir müssen die Organisation – auch wenn es sich um einen Wohlfahrtsverband handelt – unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten führen wie andere Unternehmen auch. Sonst wird das nichts. Wir zahlen etwa 15 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern pro Jahr. Da kann man nicht mehr mit Schmierzetteln verwalten.
Frage: Anfangs war das also alles eine Nummer kleiner?
Schmidt: Da war sehr viel Beschiedenheit. Wir versuchen die Bescheidenheit nach außen immer noch etwas zum Ausdruck zu bringen, mein Geschäftsauto ist neun Jahre alt.
Frage: Wie haben sich die Aufgaben der AWO im Laufe der Jahre verändert?
Schmidt: Unsere Tätigkeit war mehr oder weniger auf Senioren abgestimmt, da waren zum Beispiel die Altenclubs. Wir hatten damals zwar schon die Kindererholung, aber unsere großen Einrichtungen waren im Bereich der Altenpflege. Unter meiner Geschäftsführung habe ich dann versucht, die AWO breitgefächerter anzulegen und auch mehr Kinder- und Jugendarbeit zu machen. Was auch heute eine unserer wichtigsten Aufgaben ist ist die Schulsozialarbeit. Das hat auch dazu geführt, dass wir eine Großküche in der Sonderschule, die wir schon aufgelöst haben, wieder in Betrieb genommen haben. Dort werden jetzt täglich mehr als 300 Essen gekocht und an Schüler ausgegeben. Das war für uns eine völlig neue Aufgabe. Nach meinem Dafürhalten war es für uns als Wohlfahrtsverband aber auch sehr wichtig, dass wir über die Altenheime hinaus tätig werden.
Frage: Welches dieser Projekte liegt Ihnen besonders am Herzen?
Schmidt: Eigentlich bin ich stolz auf alle Einrichtungen aber im Besonderen auf das Seniorendorf Thurnau. Wir waren die ersten die eine Kurzzeitpflege in Oberfranken gebaut haben, wir waren die ersten die eine Tagespflege in Oberfranken gebaut haben, wir waren die ersten, die in Kulmbach eine Frühförderung für behinderte von von Behinderung bedrohte Kinder aufgebaut haben. Und in Thurnau sind wir einen völlig neuen Weg der Seniorenbetreuung gegangen: Mit Wohngruppen, ausschließlich Einzelzimmern, der Schaffung eines Dorfplatzes mit einem öffentlichen Café und Friseurgeschäft. Thurnau ist eine der Einrichtungen, wo wir der Nachfrage wegen längst schon hätten anbauen müssen. Wir haben Wartelisten. Hier müssen wir etwas machen.
Frage: Im Moment investiert die AWO in Neuenmarkt, folgt Thurnau, wenn Neuenmarkt abgeschlossen ist?
Schmidt: Wenn ich vom Bedarf ausgehe, dann müsste ich mich in zwei Jahren, wenn Neuenmarkt fertig ist, ernsthaft mit der Problematik Thurnau auseinandersetzen. Der Bedarf besteht weniger beim betreuten Wohnen, sondern in der Pflege.
Frage: Hier wird ja auch in Neuenmarkt angesetzt.
Schmidt: Wir investieren jetzt in Neuenmarkt mehr als zehn Millionen Euro und kriegen keine Zuschüsse mehr. Der Staat hat sich aus der Versorgung und Pflege einfach herausgezogen.
Frage: Wie macht sich das in Zahlen bemerkbar?
Schmidt: Wir haben bisher für den Bau 22 000 Euro pro Pflegeplatz erhalten. Die gleiche Summe gab es dann noch einmal vom Landkreis oder der kreisfreien Stadt. Uns fehlen jetzt pro Pflegeplatz 44 000 Euro. Das hat uns jetzt finanziell ganz große Schwierigkeiten bereitet. Man muss das Geld auf dem freien Markt aufnehmen, dafür Zinsen und Tilgung zahlen. Das müssen wir auf den Heimbewohner umlegen, müssen aber trotzdem einem Preisvergleich standhalten können.
Frage: Wo kann gespart werden?
Schmidt: Einsparungen praktizieren wir in Thurnau mit einer Hackschnitzelheizung und Zisternenwasser als Gebrauchswasser. Das sind 2,5 Millionen Liter Wasser, das wir nicht zahlen müssen. Das gleiche praktizieren wir auch in Neuenmarkt, weil es sich bewährt hat. Dort wird die Wärmeversorgung über die Biogasanlage laufen.
Frage: In Neuenmarkt wird ein neuer Weg im Bereich der Pflege beschritten. Wie sieht der aus?
Schmidt: Stellen Sie sich vor: Sie gehen von Zuhause weg, verlassen Freunde und Bekannte, um in eine Wohnung zu ziehen, in der betreutes Wohnen möglich ist. Die Wohnung kaufen Sie sich für viel Geld. Und wenn Sie Pech haben, müssen sie aus dieser Wohnung nach einem halben Jahr ausziehen, weil sie pflegebedürftig sind. Wir haben gefragt, warum ist es nicht möglich, Wohnungen so zu konzipieren, dass man sie an vorhandenes Pflegeheim anschließen kann. Es ist übrigens ein Konzept, das von der Pflegekasse nicht anerkannt wird, noch nicht. Aber dieses Konzept macht es möglich, dass der Partner eines Pflegebedürftigen über längere Zeit die Bereitschaft aufbringt, mit seinem Mann oder seiner Frau zusammenzuleben. Das kann nur der verstehen, der über Jahre einen Dementen in der Familie hatte. Wir möchten den Menschen Unterstützung und Hilfe anbieten und ihnen ein Stück weit Wohn- und Lebensqualität zu erhalten.
Frage: Welche Rolle spielt hier dann das Nachtcafé, das es in Neuenmarkt geben wird?
Schmidt: Demente schlafen eher am Tag und brauchen nicht viel Schlaf, sie sind die ganze Nacht auf den Beinen. Wenn man nachts in ein Altenheim geht, laufen der Nachtschwester immer drei, vier Demente hinterher. Für diesen Personenkreis sehen wird das Nachtcafé vor. Dort können sich die Dementen hinsetzen, spielen, es ist jemand da, mit dem sie reden können. Das sind so Sachen, die kriegt man im Lauf der Zeit mit, wenn man sich mit diesem Personenkreis beschäftigt. Die Leute, die das betrifft, meinen ja, dass sie normal sind und nur ihr Umfeld spinnt. Aber es ist ja genau umgekehrt. Nur: wenn man zum Beispiel mit einem Mann zusammenlebt, der den ganzen Tag nur nach seiner Mama ruft, ist die Frage, wie lang man das aushält. Das bekommt kein Mensch auf die Reihe. Es ist dann nur eine Frage der Zeit bis der Gesunde Partner zerbricht.
Frage: Die AWO war Vorreiter auf vielen Ebenen. Woher kommen die Ideen?
Schmidt: Während andere diskutieren, ob sie etwas machen oder nicht, haben wir bereits Richtfest. Andere diskutieren sich kaputt. Die wissen zwar, was notwendig ist, aber auf dem Weg dorthin sind sie sich nicht einig.
Frage: Und das ist bei der AWO anders?
Schmidt: Ich könnte sagen, wir warten so lange, bis die Abstimmung einstimmig ist (lacht). Nein, ernsthaft: Wenn ich in den Vorstand gehe, dann mit einer schlüssigen Konzeption, die auch von Anfang an seriös finanziert ist. Es macht keinen Sinn, einem Phantom nachzujagen, das nicht bezahlbar ist.
Frage: Hat Ihr Erfolg auch etwas mit Ihrem Werdegang zu tun? Eine normale Ausbildung statt eines BWL-Studium ... da stellt sich die Frage, wählen Unternehmen, auch caritative, ihre Führungskräfte nach falschen Kriterien aus?
Schmidt: Teilweise ja. Wenn ich jemanden von der Uni bekomme, der BWL studiert hat und nach Zahlen gezüchtet wurde, findet kein Prozess mehr statt. Von den Unis kommt nicht unbedingt das Material, das wir bei den Wohlfahrtsverbänden brauchen. Da kann ich nicht nur nach Zahlen gehen. Bei einem Wohlfahrtsverband erwartet man auch, dass man an seinem Arbeitsplatz menschliche Kriterien vorfindet. Ein Mindestlohn wird nicht diskutiert, es ist selbstverständlich dass wir uns an unseren Tarif halten und dass jeder das kriegt worauf er Anspruch hat. Unser Erfolg ist auch darauf zurückzuführen, dass man guten Kontakt hat, dass auch die Kommunikation bis runter zu den einzelnen Mitarbeitern in der Einrichtung stimmt. Wir kommen nur auf solche Ideen, weil wir miteinander sprechen, weil wir die Probleme diskutieren, die wir am Arbeitsplatz haben. Und weil bei uns der Mitarbeiter auch noch eine Wertschätzung genießt. Wir machen uns jetzt schon Gedanken was wir mit unserer 55-, 58-, 60-jährigen Erzieherin machen, die nicht mehr den ganzen Tag auf dem Boden rumkrabbeln kann. Wir können sie doch nicht einfach auf die Straße setzen. Das heißt, wir müssen nach Feldern suchen, wo wir ihnen eine echte Alternative anbieten können. Hier haben wir auch eine Führsorgepflicht.
Frage: Und was wird aus solchen Mitarbeitern dann?
Schmidt: Mit einer Zusatzausbildung wird sie zum Beispiel zu einer Top Kraft im Bereich der Pflege von Dementen. Aber mann muss solche Planstellen auch vorhalten.
Frage: Welche Rolle spielt das Ehrenamt?
Schmidt: Was die AWO betrifft, darf man auch das Ehrenamt nicht außer Acht lassen, wenn man erfolgreich sein will. Das ist ein wesentliches Element, das gepflegt werden muss. Und da gibt’s so viele Querverbindungen, wenn du das nicht beherrscht dann tappst du von einem Fettnäpfchen ins andere und kriegst nichts als Schwierigkeiten. Auf solchen Nebenkriegsschauplätzen arbeitet man sich dann auf. Da ist man dann abends fertig.
Frage: Welche Herausforderungen müssen die Sozialverbände heute meistern?
Schmidt: Wir haben längst nicht mehr die Streitpunkte, die wir früher hatten. Die Politik ist ein Stück weit einsichtiger geworden. Als wir einen Kinderhort gebaut haben, sind wir angeprangert worden: Die AWO, ein Vorhof der SPD. Bei der Kinderkrippe waren wir wieder die ersten. Heute ist das alles kein Thema mehr.
Frage: Und wo liegt dann heute die Herausforderung?
Schmidt: Eine ist zum Beispiel die außerschulische Betreuung von Kindern. Wir betreuen immer mehr Kinder, deren Eltern das Mittagessen nicht mehr zahlen können. Hier sind wir als Wohlfahrtsverband gefordert. Es ist dann halt unsere Aufgabe, diese Kosten zu übernehmen. Wohlwissentlich, dass ein Defizit entsteht. Wohlwissentlich, dass die Zahlen steigen. Nicht beängstigend, aber sie steigen. Wünschenswert ist auch, dass seitens der Kassen nachgedacht wird, ob ihre Forderungen noch im Gleichschritt damit sind, was sie bereit sind, zu zahlen.
Frage: Welche Forderungen sind das zum Beispiel?
Schmidt: Zum Beispiel wird gefordert, dass Therapien in Heimen auch samstags und sonntags fortgeführt werden. Ja wie soll ich denn das bitteschön auffangen? Aus einem Mindestpersonalschlüssel mit fünf Tagen Arbeit sieben Tage zu machen, wenn der Sonntag noch ein Stück weit doppelt zählt – da ist eine Forderung auf der einen Seite, auf der anderen besteht keinerlei Bereitschaft, für die Mehrkosten aufzukommen. Die können wir aber auch nicht weitergeben. Nur wo sollen wir sie einsparen? Von 100 Euro, die wir bekommen, fließen 76 in Personalkosten. Mit dem Rest müssen wir das andere finanzieren.
Frage: Wo sehen Sie Fehlentwicklungen in der Sozialpolitik?
Schmidt: In der Lohnpolitik, die betrieben wird. Die Leute bekommen für ihre Leistung und Zeit, die sei einbringen, keine angemessene Entschädigung. In den Ballungszentren kann es passieren, dass eine Einrichtung eingeweiht wird und am nächsten Tag werden Teile der Einrichtung wieder geschlossen weil sie das Personal nicht haben. Wenn eine solche Entwicklung da ist, dann passt etwas nicht in der Personalpolitik.
Frage: Wo sehen Sie künftige Aufgaben?
Schmidt: Wir müssen sicher noch mehr im offenen Angebot tun, müssen weg von dem Glauben, dass immer die Heime eine gute Lösung wären. Wir brauchen mehr Hilfsangebote, um Leute länger zu Hause versorgen zu können. Und man muss nachdenken, Altenheime mit staatlichen Zuschüssen zu unterstützen. Ein Altenheim lässt sich nicht mehr finanzieren. Wir haben einen Finanzierungsstau, nur was Sanierungen betrifft. Es gibt Häuser, die seit 25 Jahren keinen Pinselstrich mehr gesehen haben.
Frage: Haben Sie Angst, dass AWO-Heime bei der Qualitätskontrolle durchfallen?
Schmidt: Man darf die Qualität einer Einrichtung nicht anhand des Gebäudes bewerten. Es gibt alte Heime, in denen aufwendige Qualität angeboten wird.
Frage: Wie stehen Sie zu der Forderung, den Kindersatz bei Hartz IV anzuheben?
Schmidt: Diese Forderung kommt ja von den Wohlfahrtsverbänden. Eine Anhebung wäre nötig, aber es müsste dann auch eine Sicherheit eingebaut werden, damit das Geld auch wirklich bei den Kindern ankommt.
Frage: Wie kann Kindern noch geholfen werden?
Schmidt: Im Grunde müsste jeder größeren Schule Sozialarbeit zur Auflage gemacht werden. Die Lehrer sind damit überfordert. Die Kinder werden immer schwieriger.
Frage: Müsste Sozialarbeit denn nicht auch die Eltern einbeziehen?
Schmidt: Auf jeden Fall.
Frage: Und lassen sie sich einbeziehen?
Schmidt: Im Großen und Ganzen ja – aber Einsicht im Gespräch heißt noch nicht, dass sie dabei sind, etwas im Positiven zu verändern. Vor allem an der Sonderschule gibt es diese Problem, da wandern ja ganze Generationen durch. Kinder an Förderzentren müssen an der Hand genommen werden. Es muss sich jemand um sie kümmern, Bewerbungen müssen begleitet werden, damit wieder wenigstens ein bisschen Chancengleichheit besteht und auch ein Schüler des Förderzentrums die Chance hat, die Bäckerlehrstelle zu bekommen. Wer heute aus einem Förderzentrum kommt, ist schulisch ja gut ausgebildet. Aber die kriegen von Vornherein keine Chance, weil niemand da ist, der den Weg bereitet.
Frage: Wie hat sich die Zahl der Mitglieder bei der AWO während Ihrer Zeit als Geschäftsführer verändert?
Schmidt: Wir hatten damals 1200, heute sind es 2400.
Frage: Wie sieht das Verhältnis zu den anderen Wohlfahrtsverbänden aus?
Schmidt: Es macht keinen Sinn nur als gegenseitiger Konkurrenz auftreten. Wenn die Caritas eine hervorragende Schuldnerberatung hat, muss ich das als AWO nicht auch machen. Es gibt genug Nischen, wo nichts gemacht wird, um die müssen wir uns kümmern.
Frage: Hat sich die Zusammenarbeit verbessert?
Schmidt: Früher war es schon so, dass man den anderen getreten hat. Aber kann nicht darum gehen, dass wir uns in der Öffentlichkeit zerfleischen. Wir müssen uns das Aufgabengebiet teilen. Ich habe eine Geschäftsführerkonferenz einberufen, wir treffen uns regelmäßig und suchen das Gespräch, wo wir gemeinsam agieren können. So arbeiten wir effektiver und kostengünstiger. Das wäre noch in vielen Bereichen möglich, aber da haben die anderen Verbände vielleicht die Sorge, sie würden zu viel Profil verlieren. Offensichtlich sind wir noch nicht so weit. Aber das kommt noch. Da bin ich mir sicher.
Zur Person:
Oskar Schmidt wurde am 8. August 1943 in Kulmbach geboren. Der gelernte Schriftsetzer war zwei Jahre bei der Bundeswehr, anschließend war er im Außendienst seines Lehrbetriebs, der Druckerei Hertel, tätig. 1968 wurde ihm die Heimleitung in des Arbeiterwohlfahrt-Seniorenheims in der Johann-Brenk-Straße angeboten. Nach einem Heimleiter-Praktikum in Zirndorffing er am 1. April 1969 in Kulmbach an. Der damalige Kreisgeschäftsführer Karl Herold habe Schmidt nach eigener Aussage an die Hand genommen. „Es war eine angenehme Zusammenarbeit mit Herold, ich habe sehr, sehr viel von ihm gelernt.“ Nach Herolds Tod 1977 übernahm Oskar Schmidt den Geschäftsführerposten des AWO-Kreisverbands Kulmbach, der damals 105 Mitarbeiter beschäftigte.
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