120 Menschen demonstrieren gegen die AfD

Der Kreisververband Bayreuth der Partei zeigte in der Gaststätte Schwenk in der Pottensteiner Straße den Film "Die Flüchtlingslüge". Darin begleitet ein Reporter im Frühjahr und Sommer 2015, Flüchtlinge entlang der sogenannten Balkanroute. Immer wieder ist die Rede davon, dass das, was in deutschen Massenmedien als Flucht bezeichnet wird, tatsächlich einer Urlaubsreise gleiche. Das Bündnis Kunterbunt, das gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zur Demo aufgerufen hatte, spricht von einem rassistisch motiviertem Film. 

Über den Film diskutiert wurde anschließend aber nicht. Die etwa 60 Zuseher lieferten sich vielmehr Wortgefechte mit zwei Vertretern der Demonstranten, die sich die Vorstellung mit angesehen hatten. Rechtsradikale Wortmeldungen gab es nicht. Verwiesen wurde auf den Bruch internationaler Rechte durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und auf den sinkenden Wohlstand in Deutschland. Ein ausführlicher Bericht über den Film, die Zuschauer und ihre Argumente folgt.

 

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Kommentare

Die AfD schickt jetzt immer öfters Personen zu Diskussionen im Fernsehen, die sehr kultiviert und redegewandt auftreten. Und sie meiden strikt, sich auf das Thema "Rechtsradikale innerhalb der AfD" einzulassen. Als ob diese Sorgen unbegründet wären.
Sie bezeichnen auch das neue Parteiprogramm als vorläufig.
Das alles zeigt doch die neue Strategie des "Wolfes im Schafspelz".
Meiner Meinung nach sollte die AfD bei weitem nicht soviel Aufmerksamkeit in den Medien erhalten, solange sie nicht bereit sind, die Sorgen und Kritik der besonnenen Bürger sachlich und eindeutig zu beantworten.