110 Jahre Feuerwehr Willenreuth

Die Rocknacht am Freitag mit rund 500 Besuchern bei der Rockband F.U.C.K und ein nahezu volles Zelt mit der Partynacht mit den Troglauern dürfte schon mal positiv in die jüngere Chronik der Feuerwehr Willenreuth eingehen. Noch bemerkenswerter aber ist, dass die Willenreuther hinter ihrer Feuerwehr stehen, so wie sie es umgekehrt auch tut. Auch wenn die Feuerwehr über 100 Mitglieder hat – das ist schon fast das halbe Dorf – hätte sie ein Fest in dieser Größenordnung wohl nicht ausrichten können.

Kreisbrandrat ist beeindruckt

„Ich bin sehr stolz auf die Willenreuther Bürger, die in der Vorbereitung ihre volle Unterstützung zugesagt haben, bei dem Aufbau und bei dem laufenden Festbetrieb zahlreich und tatkräftig mit anpacken“, sagte Vorsitzender Reinhold Körber. Das beeindruckte auch Kreisbrandrat Hermann Schreck: „Nicht viele trauen sich mehr zu, solch ein Fest auszurichten.“ Und weil man eng mit den umliegenden Ortschaften wie Elbersberg oder Geusmanns verbunden ist, kamen von dort auch noch Bürger, die mit anpackten.

Beim Festkommers gab es nebenvielen Gruß- und Dankesworten auch zahlreiche Ehrungen. Zum einen von der Stadt Pegnitz (siehe dazu unten stehender Bericht) und vom Kreisfeuerwehrverband, andererseits von der Feuerwehr Willenreuth selbst.

Für Wehr und Dorfleben engagieren

Körber und Kommandant Reinhold Zitzmann ehrten Erich Haberberger, Heinrich Kaul, Georg Schriefer und Christof Wölfel für 40 Jahre und Daniel Distler sowie Heinrich Henkel für 25 Jahre aktiven Dienst. Heinz Fellner erhielt eine Urkunde für 50 Jahre passive Mitgliedschaft. Seit 25 Jahren unterstützen Johann Distler, Helmut Wölfel und Reinhold Zedler die Feuerwehr Willenreuth. Dann gab es noch kleine Geschenke und Blumen für Männer und Frauen aus dem Dorf, die sich für Feuerwehr und Dorfleben ohne Wenn und Aber engagieren: Heinrich und Angela Troidl, Georg und Renate Bauer, Marion Zitzmann und Marion Körber, Linda Windisch, Hildegard Rödl und Rosa Schriefer.

Neue Fahne geweiht

Den Festsonntag begann man mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Max Brendel – ein gebürtiger Elbersberger. Dort wurde die neue Fahne geweiht. Die alte aus dem Jahr 1952, so Feuerwehr- und Ortschroniker Ludwig Bauer, sei nicht mehr reparabel gewesen. Die Jahre hatten dem Stoff arg zugesetzt. Am Nachmittag setzte sich ein großer Festzug mit 72 Vereinen, inklusive fünf Musikkapellen, vom Festzelt aus durch das Dorf, in Bewegung.

Nicht bewertet

Anzeige