Donnerstag 24.05.2012, 05:06 Uhr
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Neue Karte – neuer starker Partner

Die Kurier-Card, bundesweit erste Abocard einer Tageszeitung, wird zum zweiten Mal getauscht – Sparkasse im Boot

BAYREUTH: Viele Tageszeitungen betreiben heute regionale Multipartner-Bonusprogramme – sogenannte Abocards. Damit genießen Abonnenten der Zeitung bei zahlreichen Geschäften und Dienstleistern geldwerte Vorteile, Vorteilsaktionen und Clubangebote, und auch die Partnerunternehmen profitieren durch Mehrumsätze und Kundenbindung. Die erste Abocard deutschlandweit war die Kurier-Card.

Sie ist heute ein sehr erfolgreiches regionales Kundenbindungssystem: Mit insgesamt 14,5 Millionen Euro Umsatz und 500 000 Transaktionen pro Jahr ist die Kurier-Card eine der erfolgreichsten Abocards in Deutschland. Im November dieses Jahres erhielten alle Kurier-Card-Inhaber ihre neue, bis 2014 gültige Karte. Diese weist nun auf der Vorderseite der Karte unübersehbar das Logo eines neuen, regionalen Partners auf: der Sparkasse Bayreuth.

Der KURIER sprach mit Siegmund Schiminski, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bayreuth und Landesobmann der bayerischen Sparkassen, und Michael Rümmele, Geschäftsführer des Nordbayerischen KURIERS, über die Ziele und Vorteile dieser Kooperation.


Siegmund Schiminski ist VorstandsvorsitzenderFrage: Die Sparkassen gehören trotz der noch andauernden Wirtschaftskrise zu den erfolgreiche Kreditinstituten in Deutschland. Wie sehen Sie die Stellung der Sparkasse Bayreuth in der Stadt und im Landkreis und wie erklären Sie sich den Erfolg?

Siegmund Schiminski: Die Sparkassen verfügen über ein Geschäftsmodell, das sich gerade in der Krise gut bewährt hat. Jedoch gilt auch für uns als Sparkasse Bayreuth: Wir müssen regelmäßig alle Bestandteile unseres Geschäftsmodells hinterfragen, inwieweit sie geschäftlich erfolgreich sind, damit wir wirtschafts- und gesellschaftspolitisch verträglich agieren können. Die Finanzmarkt und Wirtschaftskrise hat die deutsche Bankenlandschaft in ihren Grundfesten erschüttert und zur Rückbesinnung auf Sicherheit und Stabilität geführt. Das altmodisch geltende, etwas angestaubte Image der Sparkassen, hat einen neuen Anstrich erhalten. Auch die Menschen in der Stadt und im Landkreis Bayreuth sprechen dem Begriff „Glaubwürdigkeit“ eine hohe Bedeutung zu. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen alles daran, die Kunden mit einer überlegenen Qualität in Beratung und Service zu überzeugen. Wir sind auf der einen Seite die Bank für Privatkunden, ob für Schüler, Arbeitnehmer oder Rentner. Und auf der anderen Seite bilden wir das Rückgrat für unsere Unternehmer. Mein Haus unternimmt alles, um die Versorgung des Mittelstandes mit Krediten sicherzustellen. „In der Region – für die Region“ – in der aktuellen Situation wissen die Menschen, was dieser Slogan bedeutet.

Frage: Die Sparkasse ist heute ein Dienstleister mit breitem qualitativ hochwertigen Spektrum. Welche Dienstleistungen bieten Sie an? Wo liegen Ihre Schwerpunkte?

Schiminski:
Jeder kennt das rote „S“ und die Sparkassen-Geschäftsstellen hier in der Stadt und im Landkreis Bayreuth. Doch hinter der Sparkasse steht die Sparkassen-Finanzgruppe, die unterschiedliche Partner unter ihrem Dach gebündelt hat. Unsere Geschäftsphilosophie steht unter dem Slogan „Lokal denken – global handeln“. Auf der einen Seite pflegen wir die Nähe zum Kunden durch ein engmaschiges Geschäftsstellennetz. Wir kennen unsere Kunden und die wirtschaftliche Situation vor Ort durch unsere regionale Bindung. Andererseits brauchen wir unsere Partner der Sparkassen-Finanzgruppe, um alle Wünsche und Anforderungen unserer Kunden erfüllen zu können. Das Spektrum reicht von der Bayerischen Landesbausparkasse (LBS) über Versicherungskammer Bayern, der DekaBank bis über die Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH oder die Deutsche Leasing. Der Kunde entscheidet sehr individuell, welche Leistungen er in Anspruch nehmen möchte. Ob es um Versicherungen geht, Interesse für Immobilien, die Vorsorge über einen Bausparvertrag oder Altersvorsorge: Der Kundenberater kann sich jederzeit das Know-how des jeweiligen Experten einholen.


Frage: Sparkasse Bayreuth und Nordbayerischer KURIER – zwei starke Partner in der Region – für die Region. Welche Ziele verfolgt die Sparkasse mit dem Ansatz Kooperationspartner der Abocard zu sein?

Schiminski:
Für mein Haus bedeutet diese Kooperationsvereinbarung eine strategische Zusammenarbeit zwischen zwei Partnern, die in ihrer jeweiligen Branche die Marktführerschaft in der Region haben. Die Kurier-Card genießt hohes Vertrauen bei den Abonnenten und Verbrauchern. Das Gleiche gilt für die SparkassenCard und die Finanzangebote der Sparkasse Bayreuth. Zwei starke Partner mit einer hohen Glaubwürdigkeit streben hier eine enge Zusammenarbeit an. Der wichtigste Punkt hierbei fällt jedoch auf die Stärkung unserer Region. Durch diese Kooperation möchten wir die Kaufkraft der Bevölkerung auch mit dem Einsatz der Kurier-Card in der Region anschieben. Der Kreis schließt sich, weil die meisten Akzeptanzstellen (Händler) auch Kunden der Sparkasse sind. Weitere Gründe für die Kooperation mit der Kurier-Card sind für mich: Die Sparkasse pflegt längst eine enge Zusammenarbeit mit dem Nordbayerischen KURIER bei Veranstaltungen wie beispielsweise bei den Radwandertagen, Kinderkino oder Jugendturnieren. Auch hier profitieren beide Partner bereits von der Vereinbarung.


Frage: Welche Vorteile haben Kurier-Card-Inhaber durch diese Kooperation mit der Sparkasse Bayreuth?

Schiminski: Sinn und Zweck der Vereinbarung ist, dass der Kurier-Card-Inhaber konkrete Vergünstigungen oder Rabatte bei der Sparkasse in Anspruch nehmen kann. Als Ansätze sind einmalige Bonuszahlungen denkbar, wenn der Interessent zum Beispiel für seine persönliche Altersvorsorge einen Sparplan mit der Sparkasse vereinbart. Dies würde dann für alle Kurier-Card-Inhaber gleichermaßen gelten, unabhängig davon, ob Sparkassenkunde oder nicht. Konkrete Bonusmodelle sind in Vorbereitung und werden zeitnah an die Abonnenten kommuniziert.


Frage: Das Sparkassen-Logo auf der Kurier-Card: Sehen Sie weitere Ansatzpunkte
für eine effiziente Zusammenarbeit?

Schiminski: Eine Möglichkeit zur weiteren Zusammenarbeit sehe ich im Veranstaltungsbereich. Der Nordbayerische KURIER präsentiert zahlreiche Veranstaltungen auf sportlicher und kultureller Ebene. Dies gilt auch für die Sparkasse Bayreuth. Ob Sparkassen-90er-Party, die Sparkassen-Comedy-Nacht oder die Bayreuther Börsennacht, es gibt noch viele mögliche Facetten und Ansatzpunkte der Kooperation, wovon beide Partner profitieren können.

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Wegweisend für andere Verlage

KURIER-Geschäftsführer Michael Rümmele über die neue Kooperation

BAYREUTH: Das sagt Michael Rümmele, Geschäftsführer des Nordbayerischen KURIERS, zu der Kooperation mit der Sparkasse Bayreuth als Premium-Partner der Kurier-Card.

Michael Rümmele ist VerlagsgeschäftsführerFrage: Warum hat sich der KURIER entschieden, einen Premium-Partner einzubinden?

Michael Rümmele: Mit der Kurier-Card haben wir ein Instrument geschaffen, das den teilnehmenden Partnerfirmen und den vielen tausend Kartennutzern erhebliche Vorteile bringt. Die Sparkasse und der Nordbayerische KURIER erfüllen beide alle Anforderungen einer regionalen Marke. Sie zeichnen sich durch hohe Bekanntheit und ein hohes Maß an Vertrauen und Glaubwürdigkeit aus, die ihnen die Menschen entgegenbringen. Die Kurier-Card verhilft zum Sparen. Was liegt also näher, eine Bank mit in das System aufzunehmen?


Frage: Wie ist die Kooperation dann mit der Sparkasse Bayreuth zustande gekommen?

Rümmele: Wir pflegen mit der Sparkasse einen regelmäßigen Kontakt, der oftmals über das übliche Tagesgeschäft hinausgeht. So wurde auch das Thema Kurier-Card angesprochen und die Chancen für alle Beteiligten, die sich aus solch einer Partnerschaft entwickeln können.


Frage: Für welchen Zeitraum ist diese Kooperation angedacht?

Rümmele: Die Laufzeit der neuen Karte beträgt fünf Jahre. Ich bin mir sicher, dass bei all den vielen Projekten, die wir umsetzen wollen, diese Partnerschaft deutlich über diesen Zeitraum hinausgehen wird. Ich bin sogar so vermessen zu sagen, dass diese Verbindung wegweisend für viele andere Zeitungsverlage sein wird, die auch eine Kundenkarte einsetzen. Lassen Sie sich überraschen!


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